Ein Anfang

Versfragmente in die Sphäre schreiben,
mit offenen Augen im Menschenmeer treiben,
Gedankengänge geisternd im Raum durchschreiten,
fernab liegende Zeiten im Traum bereisen.

Im Kielwasser der eigenen Langsamkeit gleiten,
in Schneepflugschwimmzugschaumschlägerschneisen,
durch eine Welt, die stets zum Lautesten neigt -

wie schön man ruht, wie schön man schweigt.

4 Kommentare (+add yours?)

  1. Achim Gralke
    Mai 25, 2011 @ 06:07:53

    …wie schön, dass Du nicht nur schweigst, sondern Texte wie diesen schreibst! “Durchs Kielwasser der eigenen Langsamkeit gleiten” – das wird mich noch lange be-gleiten. Danke!

    Kommentar

  2. Beatrix Adolphi-Gralke
    Mai 25, 2011 @ 18:54:14

    Wortgewaltig, poetisch und mit einem interessanten Versmaß! Ein wunderbarer Anfang!!

    Kommentar

  3. Simon Felix
    Mai 26, 2011 @ 19:05:45

    gefällt mir ausgesprochen gut. großartig! vor allem der “monströse” neologismus… beeindruckend. gruß, auf bald, simon felix

    Kommentar

  4. Sarah
    Mai 27, 2011 @ 17:22:17

    gefällt mir sehr gut!! :)

    Kommentar

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